Über uns

Die Situation heute

Der UHC Wängi zählt heute rund 120 Aktivmitglieder. 7 Mannschaften bestreiten die SUHV-Meisterschaft.

Unser Verein bietet eine Plattform, sich in einem mitreissenden sportlichen Umfeld zu orientieren. Teamgeist steht dabei im Mittelpunkt. Die Zusammensetzung der Teams hängt von Mitgliederzahl sowie Jahrgängen ab und wird auf die Meisterschafts-Kategorien abgestimmt. Unihockey ist auch für Mädchen zu einem beliebten Sport herangewachsen. Wir sprechen also auch alle Interessentinnen an und freuen uns über die Teilnahme.

Die Geschichte

Mit der Gründung des UHC Wängi am 19.02.2002 wurde unsere Gemeinde um einen Sportverein reicher. Das Bedürfnis nach Trainings- und Spielmöglichkeiten, vor allem bei vielen Schülern, verdeutlichte den Wunsch nach einem eigenen Verein.

Nach zahlreichen Vorabklärungen wurden die Statuten aufgesetzt und damit der Grundstein gelegt. Der UHC Wängi wurde durch die Initiative des damaligen Vorstandes kurzfristig und unkompliziert ins Leben gerufen.

Als Zielgruppe sollten vorwiegend Knaben und Mädchen der Mittel- und Oberstufe angesprochen werden. Der Vorstand wurde von der aufblühenden Sportart jedoch selber infiziert, so dass kurzerhand auch ein Team für Erwachsene auf die Beine gestellt wurde.

Die Vorbereitung zur Aufnahme der Trainings, Rekrutierung der Trainer sowie Einteilung von Gruppen und Trainingszeiten konnte ihren Lauf nehmen. Nach einigen Zeitungsartikeln, Werbeplakaten und Verteilung von Anmeldeformularen in Schulen und den umliegenden Gemeinden, kam der Stein ins Rollen.

Am 15. April 2002 konnte der Trainingsbetrieb aufgenommen werden. Die neue 3-fach Halle war jedoch schon so gut ausgelastet, dass wir um Trainingszeiten kämpfen mussten.
Zu Beginn wurden Plauschturniere bestritten und die noch geringe „Kampferprobung“ unter Beweis stellen. Der Einsatz war überwältigend. Der Wunsch nach mehr in allen Teams veranlasste uns, den Verbandsbeitritt und somit die Meisterschaftsteilnahme vorzubereiten. Dieser Entscheid hatte nicht nur organisatorische sondern auch erhebliche finanzielle Konsequenzen für uns „Neulinge“. Neben den jährlich anfallenden Kosten für Meisterschaftsbetrieb und Verband, stand die erforderliche Beschaffung von Tenüs und Banden an.

Die Gewerbeausstellung „Wängi aktiv“ im Frühling 2003 bot uns die ideale Plattform, um Verein und Sportart einem breiten Publikum näher zu bringen und für unsere Sache zu werben. Viele erste Kontakte mit künftigen Sponsoren konnten geknüpft werden. Der Aufwand hatte sich gelohnt, das Ergebnis aus den intensiven Bemühung um Sponsoren darf sich heute sehen lassen.

Heute war unsere Reise ins St.Gallische Gossau sehr nahe. Diesbezüglich konnten wir auch termingerecht mit dem Einlaufen in eisiger Kälte starten. Ein 13-köpfiges Kader war heute am Start. Coach Joe deshalb erstmals mit Verstärkung an der Seitenlinie, sein Bruder Cedi wird uns zukünftig als Assistenztrainer unterstützen. Kadetten Schaffhausen – UHC Wängi 4:3 Erster Gegner der heutigen Partie Kadetten Schaffhausen. Wängi absolvierte ein gelungenes Einspielen, war tontechnisch beim Schlachtruf überlegen- sprich, die Rahmenbedingungen stimmten um auch auf dem Spielfeld Präsenz zu markieren. Der Schuss ging jedoch von Minute 1. nach hinten los. Die Thurgauerinnen verschliefen wortwörtlich den Start und konnten sich nicht mehr aus diesem Schlammasel befreien. Die Kadetten sehr schnell und überlegen unterwegs. So trafen sie früh bereits zum 1:0. Kurze Zeit später nach 2:38 gespielten Minuten bereits das verdiente 2:0. Seitens Wängi war allen klar, irgendwas musste verändert werden, um die Kehrtwende einzuschlagen. Nur was? Bis zur 14. Minute war etwas Ruhe eingekehrt, die Betonung liegt bei „etwas“… Ein holpriger Ball wurde dann von den Schaffhauserinnen Volley ins Netz gehauen! 3:0… Coach Joe versuchte mit dem gut eingesetzten TimeOut und der dementsprechenden Kampfansage das Team aufzurütteln… Ebenfalls erfolglos. 1 Minute vor Pausenpfiff gelang den Gegnerinnen der Treffer zum 4:0… Nun musste ein Schlachtplan her… Ob die Umstellung auf 2. Blöcke genügte? Wängi kam wie eine ausgewechselte Mannschaft von der Pause zurück. Nach 1:34 Min. brachte Manu den Ball in die Schaufel von Lea, welche souverän verwertete. Dieses eine Tor versprach zwar noch nicht viel, jedoch spürte man im Team ein kleines Aufatmen. Die Perspektive, dass noch nicht alles verloren ist, war wieder vorhanden. 3 Minuten später glückte Seraina einen Pass wieder auf Lea, welche den Ball erneut ins Tor schlenzte. Wängi erarbeitete sich endlich Chancen, liess die Gegnerinnen nicht mehr in die eigene Platzhälfte kommen. Nach 13 Minuten das Hattrick-Tor von Lea, diesmal assistiert von Corina. Wird das Spiel noch gekehrt? Leider nein. Es wurde alles noch versucht, der Ball wollte zweimal nur noch knapp am Tor vorbeirollen…… Auch die kurze Umstellung auf 6 Feldspielerinnen nützte nichts mehr….. Wir mussten uns mit 4:3 geschlagen geben, nahmen aber viel Biss von der zweiten Halbzeit mit! UHC Wängi – Florball Heiden 5:2 Die kurze Pause wurde genutzt um Situationen vom ersten Spiel zu verarbeiten, besprechen, sich zu fokussieren und weil es letztes Mal so angespornt hat: Macarena zu tanzen… Zweiter Gegner des heutigen Matchtages: Florball Heiden. Beim Schlachtruf vor dem Tor die Ansage von Trainer Joel: „Das Wichtigste ist nun, dass wir von Anfang an zeigen, wer hier der Chef ist“ … Diese Worte wurden von Beginn an in Taten umgesetzt. Die Verteidigerinnen nach 1:55 Minuten im Vorwärtsgang. Janina passte zu Sina und dieses verwertete den ersten Treffer des Spiels, wenn auch mit einem etwas holprigen Ball, Hauptsache Goooooooal. Nur 5 Minuten später machten es ihnen das Duo Seraina/Simona nach. Das ist jedoch noch lange nicht genug! Exakt auf die Sekunde genau 1 Minute später nutzt Cilli ihre Chance aus und verwertet den Pass von Tanja zum 3:0. Danach eine grandiose Aktion – man könnte meinen Big Saves können nur unsere Tordamen ausführen. Diesmal rettet jedoch unsere Elodie auf der Torlinie! Chapeau! Das Spiel war leider auch von einer unschönen Szene beschattet: Simona wurde mit einem unabsichtlichen Schläger an der Schläfe getroffen, das Spiel musste eine Zeit unterbrochen werden. An dieser Stelle vom ganzen Team: Gute Besserung Simona, come back stronger! Solch eine Situation prägt und ist nicht einfach mit klaren Gedanken weiterzuspielen. Dies wirkte sich dann auch etwas auf das Spielgeschehen aus. Heiden nutzte diese Anspannung aus und verwertete kurz vor der Pause zwei aufeinanderfolgende Treffer. Pausenstand: 3:2. Das Ziel von den Thurgauerinnen: Wieder so in die zweite Hälfte zu starten wie zu Beginn der Partie. Auch dieser Plan glückte. Diesmal war es unsere Nummer #14 Tanja welche den Pass von Cilli im gegnerischen Netz platzierte. Der Wille und Biss der Thurgauerinnen dieses Spiel für sich zu gewinnen war ordentlich zu spüren. Zu guter Letzt schoss uns Lea zum 5:2 – Sieg. Stimmen nach dem Spiel, Trainer Joel Strässle: „3 von 4 Halbzeiten waren gut. Wir arbeiten daran, dass wir in Zukunft 4 von 4 souverän spielen!“