UHC Wängi – Floorball Heiden 6:2

Seit dem Saisonauftakt mussten sich die Wängemer auf die nächsten Punkte gedulden. Mit einer überzeugenden Leistung erkämpften sie in der heimischen Dammbühlhalle jedoch den lang ersehnten Sieg.

Wängi – trautes Heim, Glück allein! Nach den innerschweizern Chaoswochen durften die Mannen aus dem Thurgau ein weiteres Mal in dieser Saison ihr Glück in der Heimat probieren. Dass dies jedoch alles andere als ein Selbstläufer wird, zeigten die Erfahrungen aus den letzten Heimspielen. Die Duelle gegen Floorball Heiden sind seit Jahren geprägt von offensiv aufspielenden Appenzellern und taktisch agierenden Thurgauern. Unvergessen bleibt beispielweise der Heidener Ausgleichtreffer aus der letzten Saison, als sie den Ball nach einem Lob über das ganze Feld per Volley und zeitgleich mit der Schlusssirene mitten ins Wängemer Herz spedierten. Angestachelt vom Ausgang eben jener Partie übte sich der Gastgeber heute an Revanche.

Da Coach Schneider familienbedingt Forfait für die Heimrunde geben musste, versuchte sich das Duo Höhneisen & Siebenmann interimsmässig als Spielertrainer. Dabei gaben sie der Mannschaft einen spielbestimmenden, aber defensiven Spielplan mit gezielten Nadelstichen auf den Weg. Dass der Gast aus dem Kanton Appenzell Ausserrhoden der erwartet hartnäckige Gegner werden sollte, zeigte das intensive, aber ausgeglichene Startdrittel. Beide Teams konnten ausgezeichnete Chancen verzeichnen, scheiterten allerdings noch zu häufig im Abschluss und so hiess das Pausenresultat 1:1.

Für das Mitteldrittel war die Devise der Interims Coaches ein bisschen offensiver ausgerichtet. Doch abermals war es Floorball Heiden, welcher in Führung gehen konnte. Mit dem sofortigen Ausgleich durch den Spielertrainer Basil Höhneisen hatten die Wängemer jedoch die perfekte Antwort parat. Doch es sollte noch besser kommen! Jan Turnheer gelang mit seinem zweiten persönlichen Treffer des Tages gar die 3:2 Führung. Der herausragend agierende Pascal Wasser im Tor der Thurgauer sorgte mit phänomenalen Paraden dafür, dass diese Führung mit ins letzte Drittel genommen werden konnte.

Die Wängemer wussten, dass ein Ein-Tore-Vorsprung gegen die Heidener zu wenig war. Jan Turnheer war sich dessen am meisten bewusst und sorgte mit seinem Treffer Nummer drei gleich selbst für ein etwas breiteres Polster. Floorball Heiden musste nun seine Angriffsbemühungen intensivieren und bot dem UHC Wängi dementsprechend mehr Platz zum Kontern. Diesen wusste der Gastgeber auszunutzen und er konnte in den Schlussminuten den Vorsprung gar auf 6:2 hochschrauben, wobei Jan Turnheer ein viertes Mal einnetzen konnte. Durch den grossen Vorsprung gelang es dem UHC Wängi, die Hektik in der Schlussphase beinahe zu eliminieren und entspannt den zweiten Sieg der Saison zu sichern. Zu verdanken war dies einer geschlossenen Mannschaftsleistung und den mirakulösen Paraden von Pascal Wasser.

Nach einem spielfreien Wochenende findet die nächste Partie in Trimmis gegen die Rheintal Gators Widnau II statt.