Torreiche Spiele in Rümlang

Die Damenmannschaft des UHC Wängi spielte auch an der zweiten Runde insgesamt stark auf. Zeigten sie im ersten Spiel noch einige Unkonzentriertheiten, dominierten sie im zweiten Spiel klar und feierten einen torreichen Sieg.

UHC Wängi – Zürisee Unihockey 4:3

Beim Start des ersten Spiels schienen die Spielerinnen des UHC Wängi mit dem Kopf noch draussen an der Sonne zu sein. Denn es fehlte in den ersten Minuten gegen Zürisee Unihockey etwas die Aggressivität und der Biss. So kam der erste Treffer von Cäcilia Truniger nach 3 Minuten Spielzeit doch etwas überraschend, wenn auch nicht unverdient. Dieses Tor schien die Thurgauerinnen jedoch aufgerüttelt zu haben: Sie spielten nun konzentriert und setzten die «Mann-Deckung», die das Trainerpaar Manser und Loser vor dem Match festgelegt hatte, konsequenter um. So kam Zürisee Unihockey nicht mehr ins Spiel und bereits in der 5. Minute konnte Janine Hagen zum 2:0 erhöhen. Dieses Spiel konnten die Thurgauerinnen lange Zeit durchziehen. So verwertete Janine Hagen bereits in der 12. Spielminute zum 3:0. Danach liess die Konzentration etwas nach und die Zürcherinnen erhielten mehr Platz. Auch eine Überzahlsituation konnte Wängi nicht ausnutzen. Die Zürcherinnen hingegen konnten ihre Überzahlsituation kurz darauf ausnutzen und auf 3:1 verkürzten. Die Aufgabe für die zweite Halbzeit war somit klar: weiter so in der Offensive, konsequentere Zuteilung und schnelleres Backchecking in der Defensive. Dies gelang den Thurgauerinnen meistens gut, dennoch liefen die Thurgauerinnen immer wieder in gefährliche Konter hinein. Einen solchen Konter verwerteten die Zürcherinnen prompt zum zwischenzeitlichen Resultat von 3:2. Wängi liess sich davon nicht beeindrucken und zog sein Spiel weiterhin durch. Die Konsequenz wurde mit dem 4:2 belohnt, das Lucia Strässle in der 26. Spielminute erzielte. Allerdings spielte Zürisee Unihockey bedeutend stärker als in der ersten Halbzeit. Nach einem weiteren Kontertor (4:3) kamen sie erneut an die Thurgauerinnen heran. Die Schlussphase wurde also nochmals heiss. Allerdings drehte Wängi noch so richtig auf und setzte die Gegnerinnen gehörig unter Druck. Dank der sehr starken Schlussleistung sicherten sie sich den Sieg am Ende doch relativ ungefährdet.

 

UHC Wängi – Floorball Zürich Lioness II 9:1

Für das zweite Spiel hatten sich die Damen des UHC Wängi vorgenommen ihr Können konsequent über 40 Minuten zu zeigen. Dies gelang gegen Flooball Zürich Lioness ausgezeichnet. Bereits in den ersten Spielminuten liessen sie den Zürcherinnen keinen Raum, was die Gegnerinnen stark verunsicherte. Eine solche Verunsicherung nutzte Nadja Frei nach weniger als 3 Spielminuten aus und versenkte zum 1:0. Bei diesem Spielstand blieb es jedoch nur eine knappe halbe Minute, denn Susanne Stricker sicherte sich den Ball beim Bully, zog ab und schon zappelte der Ball wieder im Netz. Nun waren die Thurgauerinnen wie entfesselt und erhöhten den Druck auf Lioness nochmals. Dadurch konnte Anita Moser in der 6. Spielminute auf 3:0 erhöhen. Kurz darauf traf Cäcilia Truniger gleich zweimal (7. Spielminute, 10. Spielminute). Trotz des grossen Vorsprungs von fünf Toren war allerdings weiterhin Konzentration geboten, denn ein Unihockeyspiel kann bekanntlich schnell drehen. Das gelang Wängi gut, auch wenn sie das Tempo etwas reduzierten. Dennoch konnten Anita Moser auf 6:0 (17. Minute) und Cäcilia Truniger auf 7:0 (19. Minute) erhöhen, bevor der Pausenpfiff erklang. In der zweiten Spielhälfte kamen die Thurgauerinnen zwar wieder gut ins Spiel, konnten aber die herausgespielten Chancen nicht mehr so zahlreich verwerten. Wohl aufgrund der Domination und aufgrund des klaren Spielstandes konzentrierte sich Wängi zwischenzeitlich etwas zu stark auf die Offensive. Das führte zu einigen gefährlichen Kontern. Einen solche konnte eine Zürcherin schlussendlich verwerten. Vielleicht hatte es dieses Gegentor gebraucht, denn das Spiel der Wängenerinnen wurde anschliessend wieder klar besser und präziser. Dies führte dazu, dass Janine Hagen in der 26. Minute auf 8:1 erhöhen konnte. In der 28. Spielminute versenkte Cäcilia Truniger zum Endstand von 9:1. Mit diesem Resultat und vor allem mit der Leistung können die Damen des UHC Wängi klar zufrieden sein – und dank der sensationellen Ausbeute von 4 Siegen aus 4 Spielen findet man den UHC Wängi neu auf Tabellenrang 2.