Am 4. Spieltag der laufenden Saison stand der grosse Knüller gegen Bronschofen an. Ein Team mit vielen Qualitäten, die den Wängerinnen durch die gemeinsamen Trainings durchaus bekannt waren.

UHC Wängi – UHT H.S. Bronschhofen 2:3

Während die Nervosität beim Einlaufen und in der Garderobe noch spürbar war, liess die Anspannung bei Wängi bereits in den ersten Sekunden nach. Das Spiel verlief ausgeglichen, man schenkte sich nichts. Dennoch gelang es Wängi immer wieder die Gegnerinnen in eigener Zone zu dominieren und Druck auf das gegnerische Tor auszuüben. In der 12. Minute war es dann jedoch Bronschhofen, welche das 0:1 erzielten.
Nach nur einer Minute gelang Cäcilia Truniger der Ausgleichstreffer. Das Spiel nun wieder völlig offen, ausgeglichen und umkämpft. Das schnelle Zusammenspiel der Broschhoferinnen konnte Wängi dank einer engen Manndeckung immer wieder stören und kam so zu guten bis brandheissen Torchancen. Mit Erfolg!!! Wieder war es Cäcilia Truniger, die in der 16. Minute zum Führungstreffer und zum Pausenstand von 2:1 schoss.

Das Polster von einem Tor Differenz hielt nicht lange. Nach Wiederanpfiff konnte Bronschhofen zum 2:2 ausgleichen. Keineswegs entmutigt, sondern vielmehr neu angetrieben, kämpften die Wängenerinnen weiter – ganz im Sinne ihres Schlachtrufes: „Alli für Eini, Eini für Alli!“ Der Effort wurde leider nicht belohnt. Mit einem präzisen Schuss erzielte Bronschhofen den dritten  und damit matchentscheidenden Treffer zum 2:3.

UHC Wängi – UHC Winterthur United 3:0

Dem 2. Spiel an diesem Tag blickten die Wängenerinnen etwas gelassener entgegen. Doch Winterthur erwies sich als regelrechte Knacknuss. Obwohl sich Wängi in der gegnerischen Hälfte festsetzen und das Spiel gut aufbauen konnte, gelang es ihnen nur schwer die kompakt stehende Defensive der Winterthurerinnen zu durchbrechen. So brauchte Wängi ganze 14 Minuten für den ersten Treffer. Erzielt durch Cäcilia Truniger, die heute als Torgarantin feststand. Es blieb bis zur Pause das einzige Tor.

Die zweite Hälfte setzte sich in ähnlichem Stil fort. Dank Cäcilia Truniger konnten die Thurgauerinnen ein zweites Mal jubeln. Dennoch verlief es weiterhin „chnorzig“. Wängi machte wohl Druck, fand aber nach wie vor kaum Lösungen um die Gegnerinnen vor deren Goal auseinander zu ziehen.
Zur Freude aller traf Susanne Stricker in der 39. Minute das Siegestor zum 0:3. Was für ein toller Abschluss für die Nummer 5 der Wängenerinnen, die nun nach einer dreimonatigen Einsatzphase  das Team wieder in Richtung Philippinen verlässt und hier noch ein Statement setzen konnte.

Susi, vo Herze danked mir dir für dini johrelang Arbet, wo du für üses Team, aber au für de ganzi Verein gleistet hesch! Mit viel Herzbluet und Engagement hesch du Trainings gleitet und bisch allzeit bereit gsi! DANKE VIELMOL! Mir wünsched dir alles, alles Guete und hoffed, dass dis Unihockeyherz au uf de Philippine wiiterschloht. Machs guet und bis bald!