Nach einer fast zweimonatigen Pause stand für die Damen des UHC Wängi am 26. Januar eine wichtige Runde an. Denn mit Siegen gegen die Kadetten UH Schaffhausen und Zürisee Unihockey ZKH wäre der dritte Schlussrang in dieser Saison schon beinahe gesichert.

Kadetten UH Schaffhausen – UHC Wängi 2:1

Entsprechend motiviert starteten die Wängerinnen in das Spiel gegen den Tabellenvierten Kadetten UH Schaffhausen. Schnell kamen die verschiedenen Qualitäten der Teams zum Vorschein. Während Wängi wie gewohnt als geeintes Team auftrat und sich früh Torchancen herausspielen konnte, bestachen die Schaffhauserinnen durch Schnelligkeit und gefährliche Konter. Einen solchen konnte Schaffhausen nach rund 15 Minuten zum 1:0 ausnutzen. Die Führung dauerte jedoch nicht lange an, denn Cäcilia Truniger konnte kurz darauf zum 1:1 Pausenstand ausgleichen. Die Devise für die zweite Halbzeit war somit klar: Vorne mussten Tore her und in der Defense durfte es so weitergehen wie bisher, da die Verteidigungsarbeit insgesamt sehr gut funktionierte. Leider konnten die Thurgauerinnen diesen Plan nur bedingt umsetzen, denn trotz solider Leistung in der Defense konnte Schaffhausen einen Fehler der Thurgauerinnen ausnutzen und zum 2:1 erhöhen. Zudem verteidigte Kadetten UH Schaffhausen das Tor so gut, dass der Ball trotz einiger Topchancen einfach nicht im Netz zappeln wollte. Somit ging das erste Spiel mit 1:2 verloren, wobei man den Eindruck nicht ganz loswurde, dass die Leistung der meisten Spielerinnen von Wängi erst auf 90% hochgefahren war und somit gegen Zürisee Unhiockey ZKH mehr möglich sein müsste.

UHC Wängi – Zürisee Unihockey ZKH 2:1

Nach einer langen Spielpause, in der auch ein Verpflegungsausflug zu einer Bäckerei Zeit hatte, konnte der UHC Wängi erholt in die zweite Partie gegen Zürisee Unihockey ZKH starten. Diese gingen die Wängerinnen von Anfang an viel konzentrierter und mit mehr Elan an. Immer wieder kamen sie zu Chancen, doch erst nach rund 10 Minuten fiel das verdiente 1:0 durch Cäcilia Truniger. Das lag auch daran, dass der Tabellenfünfte stark aufspielte und die Angriffe von Wängi immer wieder abfing oder gefährliche Konter lancierte. Doch erneut stand die Defense inklusive Goalie Katrin Osterwalder sehr gut und lies kein Gegentor zu. Auch nach der Pause war das Spiel relativ ausgeglichen und hart umkämpft. Dennoch ging Wängi nach einem schönen Sololauf von Anita Moser nach rund 25 Minuten mit 2:0 in Führung. Dank diesem kleinen Polster konnten die Thurgauerinnen etwas befreiter aufspielen und auch mal mehr riskieren. Dadurch wurden die Räume automatisch etwas grösser, was Zürisee nach 35 Minuten nutzen konnte und auf 2:1 verkürzte. Es wurde also spannend in der Schlussphase. Zürisee drehte nochmals etwas auf und die Wängerinnen wurden plötzlich nervös. Das führte teilweise zu Zuteilungsschwierigkeiten in der Defense, von denen Zürisee aber nicht profitieren konnte. Mit dem 2:1 Sieg gegen die Zürcherinnen verteidigte Wängi den dritten Tabellenrang. Nach diesen zwei knappen und nervenaufreibenden Matches bleibt es also spannend in der Meisterschaft, in der noch zwei Runden anstehen.