Die Herren Grossfeld des UHC Wängi haben es geschafft! Am vergangenen Wochenende wurde im Thurgau nicht nur ein neuer Regierungs- und Grossrat gewählt, sondern auch entschieden, welcher der beiden Thurgauer Unihockeyvereine UHC Tägerwilen und UHC Wängi in der kommenden Spielzeit den Kanton in der zweiten Liga vertreten darf.
In einer nervenaufreibenden Best-of-5 Serie konnten sich die Hinterthurgauer mit drei Siegen in Folge den Ligaerhalt sichern.
Nach einem spannenden 5:3 Auftaktsieg standen die nächsten beiden Partien an, welche innerhalb von nur zwei Tagen ausgetragen wurden. Trotz der knappen Zeit für taktische Anpassungen und der Herausforderung, die Energiereserven klug einzusetzen, zeigte das Team aus Wängi starke Leistungen.
Im zweiten Spiel vor einer mit 112 Zuschauern gut gefüllten Dammbühlhalle gelang es dem UHC Wängi, trotz zahlreicher Strafen, einen 3:0 Vorsprung bis kurz vor Schluss zu halten und letztendlich mit 5:3 zu gewinnen. Damit baute der Zweitligist seine Führung in der Serie auf 2:0 aus. Die Spannung war nun greifbar, als die Hinterthurgauer zum ersten Matchball-Spiel an den Untersee reisten.
In der Dreifachturnhalle in Tägerwilen boten die beiden Teams den 128 Zuschauern, unter welchen zahlreiche Gästefans anwesend waren, dann auch einen wahren Krimi. Es war ein hart umkämpftes Derby mit mehreren Führungswechseln, bei dem die Wängi Akteure knapp mit 7:6 die Oberhand behielten. Tore von Wettstein, Höneisen, Haas, Ulmer, Siebenmann und Mahler sorgten für den entscheidenden Sieg in Spiel drei.
Dank dieser souveränen und willensstarken Leistung in allen drei Aufeinandertreffen bleibt der UHC Wängi auch in der nächsten Saison verdientermassen in der zweiten Liga.
Ein herzliches Dankeschön geht an den UHC Tägerwilen für die gute Gastfreundschaft und die drei fairen und spannenden Spiele.
Nun können die Herren Grossfeld des UHC Wängi endlich eine wohlverdiente Pause geniessen, bevor sie sich auf die kommende Spielzeit vorbereiten, in der bereits wieder spannende Duelle in der zweiten Liga auf sie warten.
Bericht von Philipp Siebenmann

